Jenny Ochlich

Music Divider - ein Netz aus Informationen, These


In einem Mobile sind verschiedendste individuelle Informationen gesammelt. Würde man 2 oder mehr Mobiles und deren Informationen vergleichen würden wahrscheinlich einige Überschneidungen, bzw. Gemeinsamkeiten auftauchen. Die Verbindung mehrerer individueller Informationen formt sich wie ein Netzwerk, bzw. System das in sich variabel ist, da auf einem Mobile ständig Informationsanteile wegfallen oder hinzukommen können. Meine Idee war es daher, dieses Netzwerk sichtbar zu machen und es durch Dateninput und -austausch interaktiv zu gestalten.

> Gestalten eines interaktiven Informationsnetzes anhand eines konkreten Informationsbereiches

> komplexe Informationszusammenhänge zwischen Usern sollen sichtbar gemacht werden

> Möglichkeit eines Datenaustausches soll gegeben sein durch die Nutzung des Meta-Tables


Music Divider - Idee


Beschränken wollte ich mich auf den Informationsbereich Musik.

Kombiniert man die Datenmengen mehrerer User entsteht ein komplexes Netz dessen Beschaffenheit auf Gemeinsamkeiten (hier: gemeinsame Alben) beruht, welche aber dennoch unterschiedlich in ihren Anteilen sind. Jeder User hätte quasi einen Anteil an einem Album, selten aber denselben Anteil an einzelnen Titeln wie die anderen User.

Je näher eine Gemeinsamkeit am Ursprung des Users liegt, desto höher ist dessen Titelanteil an der Gesamtinformation, er zieht quasi am stärksten an diesem Strang. Außerdem soll die Möglichkeit eines Datenaustausches per drag and drop anhand der Verknüpfungspunkte vorhanden sein.

Brainstorming:
Musikaustausch / Interessenprofile / zusammen ein Ganzes entstehen lassen, aus persönlichen Informationen ein abstraktes Gebilde formen / Musik produzieren, entstehend aus persönlichen Daten / nachvollziehbare Komplexität / aus Informatioen entstehen Muster die ästhetisch und gleichzeitig Informationsträger sind



Interactive Grid - Konzept, Szenario


Mobiles/ i-Pods haben einen festen Platz auf dem Tisch, werden erkannt und können wieder weggenommen werden. Wurden Veränderungen an Informationen anhand des Netzes vorgenommen können die Mobiles diese nach nochmaligem Auflegen auf den Table aktualisieren bzw. erkennen.

> Werden Mobiles auf den Meta-Table gelegt erkennt dieser deren Gemeinsamkeiten nach dem oben genannten Prinzip. Es entsteht ein Netz aus Informationen das interaktiv, also veränderbar ist da man nun einen Informationsaustausch vornehmen kann: Das Netz ist ständig in Bewegung, denn es können ständig neue Informationen dazukommen oder entfernt werden, die Informations-Beziehung zwischen den einzelnen Probanden können z.Bsp. ausgeglichener werden.

> B E S C H R E I B U N G

Die Info-Punkte sind interaktiv: on.Click erscheint deren Inhalt als Text und sie sind beweglich

Man kann die Anteile der Informationen ausgleichen indem man den Info-Punkt in den persönlichen Bereich eines bestimmten Probanden zieht. Dieser bekommt somit die ihm fehlenden Anteile zur 100%igen Information dazu. Dann schnippst der Punkt an die dementsprechende Position im Netz zurück. (Proband A hat die fehlenden Informationen bekommen die Proband B und C schon hatten: der Info-Punkt sitzt nun genau mittig im Netz)

Informationseingabe: Gibt ein Proband in sein Mobile/ i-Pod eine Information ein die ein anderer Proband ebenso besitzt treten die Kreise aus dem persönlichen Umfeld aus und verbinden sich dementsprechend. Bsp:: Lädt sich Proband A einen Titel vom Album X aus dem Netz, Proband C hat schon 3 Titel aus dem Album X, so bildet sich ein neuer Info-Punkt, welcher aber näher an Proband C liegt.

Clusterring um Infopunkt: Musiktitel anklicken

> Clusterpunkt kann man in den Bereich eines Probanden ziehen und anhand der Musiktitelfarbe sehen wieviele Titel jetzt beim Probanden geladen sind (bei Informationsaustausch)

werden alle Punkte weiß, sind alle Informationen ausgeglichen, bzw. ausgetauscht

Statt des komplexen Netzes wollte ich dies anhand einer gleichseitigen Dreiecksfrom durchspielen und quasi dessen geometrische Gegebenheiten nutzen.

1. Netzzustand on EnterFrame

Transparenz und Größe der Punkte beschreiben deren Lage in der Z-Ebene

Anordung der Info-Punkte auf der y- Achse beliebig

Linienstärke bezeichnet die Intensität der Informationsmenge, d.h. wie stark ist der Anteil der Person an der Gesamtinform ation. Je höher dieser ist desto stärker „zieht“ die Person, also desto näher am persönlichen Bereich liegt die Übereinstimmung.?

x-Achse/ Abstand: Je näher der Punkt sich am Probanden befindet desto mehr Anteil an der Information hat dieser.

Der Kreis um den Probanden beschreibt den persönlichen Bereich, in diesem bewegen sich die mit anderen nicht übereinstimmenden Informationen.

z- Ebene:

Gedächtnis / Aktualität: Wann wurde die Information zuletzt genutzt?

Es ergibt sich ein Mittelwert aus der Übereinstimmung (Proband A nutzte die Information vor 10 Tagen, Proband B aber erst gestern, daraus ergibt sich eine Aktualität im Bereich von -7 Tagen)


MusicDivider - Neue Idee


Die visuelle Aufschlüsselung der gemeinsamen Alben in ihre Titel und die Möglichkeit diese Daten auszutauschen führte mich zur letztendlichen Umsetzung, nur den Bereich des Albums und die Verknüpfungen der einzelnen Informationen (einzelne Tracks) der User untereinander darzustellen und das visuelle Ergebnis, also das nun eindimensionale Netz anhand von optischen Veränderungen auch in seiner inhaltlichen Beschaffenheit veränderbar zu machen.

Statt des komplexen Netzes wollte ich dies anhand einer gleichseitigen Dreiecksfrom durchspielen und quasi dessen geometrische Gegebenheiten nutzen.

Entstanden ist nun ein kleines Sharing-Tool: MusicDivider.

1. Legen nun (hier max.) 3 User ihre Mobiles auf den MetaTable (feste Position) erscheint jeweils deren spezielle Albenbibliothek und die vorhandenen Gengres. Die Mobiles werden wieder vom Tisch genommen.

2. Klickt ein User ein Album der 3 Bibliotheken an, erkennt er anhand einer farbigen Outline welcher User ebenfalls dieses Album besitzt. Will man sehen welche Titel die anderen haben klickt man nochmals auf das Album, die bestehenden Verbindungen (also Gemeinsamkeiten) erscheinen und zeigen welcher Titel wo - ebenfalls - vorhanden ist und - anhand eines Blinkens - eventuell zu holen wäre.

3. Jeder User kann sich also vom anderen gewünschte Titel besorgen, anhand der vollflächigen Verbindung in Form eines Dreiecks ist erkennbar wenn eine absolute Gemeinsamkeit anhand eines Titels entstanden ist d.h.: jeder User hat diesen Titel.

4. Hat der Datenaustausch stattgefunden können die einzelnen Titel spezifisch positioniert werden. Man legt nun also seine eigene Playlist an. Anhand des Transparenzwertes und der Verknüpfungen der Endpunkte der Dreiecke bleibt aber dessen ursprüngliche Postion erkennbar.

5. Während der Nutzung des MusicDividers kann jeder beliebige Titel angespielt werden, indem man ihn in die vorgegebenen Play-Bereich zieht.

6. Am Ende kann man sich die Daten auf sein Mobile laden, indem man es wieder auf den Table legt.

Vorteile: Somit ist eine Veränderbarkeit der Verbindungen gegeben die sowohl visuell nachvollziehbar und ästethisch ist, als auch gleichzeitig ein Informationsträger. Entstanden ist somit ein Tool zum Austausch von Daten der vor allem visuell nachvollziehbar ist. Außerdem ist das Szenario gleichzeitig von allen Usern nutzbar, es gibt keine Handlungshierarchien.

Zur Zielgruppe gehört somit quasi Jeder der digital Musik austauschen will und eine Alternative zum bestehenden Angebot von iTunes etc. sucht. Anwendbar ist dieses Tool auf allen digitalen Oberflächen.


Meta-Table: MusicDivider > V I D E O


musicdivider

Dieses Video habe ich letztendlich als Veranschaulichung umgesetzt.

Es ist ebenfalls zu finden unter
vimeo
und auf herr-mikrobi


Music Divider


MUSIC DIVIDER - ein Netz aus Informationen – In einem Mobile sind verschiedendste individuelle Informationen gesammelt. Würde man 2 oder mehr Mobiles und deren Informationen vergleichen würden wahrscheinlich einige Überschneidungen, bzw. Gemeinsamkeiten auftauchen. Die Verbindung mehrerer individueller Informationen formt sich wie ein Netzwerk, bzw. System das in sich variabel ist, da auf einem Mobile ständig Informationsanteile wegfallen oder hinzukommen können. Meine Idee war es daher, dieses Netzwerk sichtbar zu machen und es durch Dateninput und -austausch interaktiv zu gestalten.

Beschränken wollte ich mich ausschließlich auf den Musikbereich. Entstanden ist ein Sharing-Tool - MusicDivider. Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext


Meta-Table: datasharing mittels MusicDivider > S Z E N A R I O


Entstanden ist nun ein kleines Sharing-Tool: MusicDivider.

1. Legen nun (hier max.) 3 User ihre Mobiles auf den MetaTable (feste Position) erscheint jeweils deren spezielle Albenbibliothek und die vorhandenen Gengres. Die Mobiles werden wieder vom Tisch genommen.

2. Klickt ein User ein Album der 3 Bibliotheken an, erkennt er anhand einer farbigen Outline welcher User ebenfalls dieses Album besitzt. Will man sehen welche Titel die anderen haben klickt man nochmals auf das Album, die bestehenden Verbindungen (also Gemeinsamkeiten) erscheinen und zeigen welcher Titel wo - ebenfalls - vorhanden ist und - anhand eines Blinkens - eventuell zu holen wäre.

3. Jeder User kann sich also vom anderen gewünschte Titel besorgen, anhand der vollflächigen Verbindung in Form eines Dreiecks ist erkennbar wenn eine absolute Gemeinsamkeit anhand eines Titels entstanden ist d.h.: jeder User hat diesen Titel.

4. Hat der Datenaustausch stattgefunden können die einzelnen Titel spezifisch positioniert werden. Man legt nun also seine eigene Playlist an. Anhand des Transparenzwertes und der Verknüpfungen der Endpunkte der Dreiecke bleibt aber dessen ursprüngliche Postion erkennbar.

5. Während der Nutzung des MusicDividers kann jeder beliebige Titel angespielt werden, indem man ihn in die vorgegebenen Play-Bereich zieht.

6. Am Ende kann man sich die Daten auf sein Mobile laden, indem man es wieder auf den Table legt.

Vorteile: Somit ist eine Veränderbarkeit der Verbindungen gegeben die sowohl visuell nachvollziehbar und ästethisch ist, als auch gleichzeitig ein Informationsträger. Entstanden ist somit ein Tool zum Austausch von Daten der vor allem visuell nachvollziehbar ist. Außerdem ist das Szenario gleichzeitig von allen Usern nutzbar, es gibt keine Handlungshierarchien.

Zur Zielgruppe gehört somit quasi Jeder der digital Musik austauschen will und eine Alternative zum bestehenden Angebot von iTunes etc. sucht. Anwendbar ist dieses Tool auf allen digitalen Oberflächen.